Zusammenarbeit.

Wir beginnen mit einem unverbindlichen Kennenlern- und Beratungsgespräch, gerne in unseren Räumen in Augsburg bei einer Tasse guten Cafes oder Tees. Sie schildern Ihr Anliegen, wir unsere Vorgehensweise. Unsere Konditionen sind transparent, und unsere Qualität basiert auf den Grundsätzen des von uns mitbegründeten Deutschen Bundesverband Coaching [DBVC], dem Premiumverband der Business Coachs in Deutschland. Als Initiatoren der Individualausbildung CoachPro® qualifizieren wir zudem Fach- und Führungskräfte unter anderem zu Business Coachs, Werte- und Sinncoachs und Krisencoachs. Und wir selbst nutzen jede Gelegenheit, unseren Erfahrungsschatz zu Ihrer Bereicherung weiter auszubauen.


In 2018 nahmen wir unter anderem an dieser Veranstaltung teil:
Digitalisierung im Coaching


Hierzu eine kurze Reflexion in eigener Sache: Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden. Coaching wird sich dem nicht entziehen. Eine Reihe digitaler Dienstleistungen, die ich selbst entwickelt habe [zum Beispiel das digitale Führungskräfteentwicklungsprogramm jellbull®, die volldigitale Kompetenzanalyse, das halbdigitale [online und Workbook] Programm zur individuellen Krisenprävention life2me®] oder die ich ‚zukaufe‘, wie eine Reihe psychometrischer Verfahrungen zur Messung der psychischen Verfassung eines Menschen, Potenzialdiagnosen, Typologien und vieles mehr, flankieren meine Coachingprozesse bei Bedarf. Vieles wird so schneller in der Situationsanalyse und in der Ausrichtung des Coachings hin zu wirkungsvollen Lösungen.


Der vielerorts im professionellen Feld diskutierten Empfehlung, Coachingleistungen völlig digital zu denken und die Zukunft des Coachings darin zu sehen, dass Klient und Coach in virtuellen, avatarbasierten Räumen miteinander ins Gespräch kommen, werde ich jedoch nicht folgen. Nicht aus Technikfeindlichkeit. Nicht ohne Bewusstsein, dass Auftraggeber kostenbewusst ihre Coachingleistungen einkaufen wollen. Nicht aus mangelnder Neugier, wie die Digitalisierung auch in soziale Prozesse zunehmend eingreifen wird. Der Grund ist ein persönlicher. Das Herz geht mir nicht auf, wenn zwischen mir und meinen Klienten ein Bildschirm, vielleicht eines Tages sogar in Form eines holografischen Displays steht.


Es mag sein, dass die Technik bald schon in der Lage ist, die Latenzzeit der Bildübertragung bei virtuell geführten Gesprächen auf Null zu senken, dass also real-realtime-Gespräche über eine Datenbrille möglich werden. Dass Avatare programmiert werden können, deren Aussehen und Mimik lebensecht wirken, ist bereits vollzogen und es ist nur eine Frage der Marktnachfrage, dass diese Errungenschaften auch kostengünstig zum Alltagsgut werden können. Diese digitale Welt wird also kommen, sie steht förmlich vor der Tür.


Dennoch: Das Herz geht nicht auf, wenngleich das Gehirn versteht, was technologisch möglich ist. Zu telefonieren haben Gehirne ja auch gelernt, jedoch: Wer einen Menschen seinen Freund nennt, dem wird es nicht immer genügen, ihn nur zu hören. Ihm wird es auch nicht immer genügen, ihn über Skype & Co. auch sehen zu können. Oder ihm per Datenhandschuh virtuell die Hand zu geben und sei es auch in Echtzeit. All das wird zwar immer besser sein als nichts und für den Austausch über ‚dies und das‘ auch ausreichen. Aber für ein tiefes Gespräch ‚im Vertrauen‘?


Mit meinen Klienten führe ich keine ‚dies und das‘-Gespräche. Im Gegenteil, sie schenken mir mit ihren hochindividuellen Frage- und Problemstellungen eben dieses Vertrauen. Sie bringen Themen ein [Krise, Konflikt, Belastung, Unsicherheiten und Destabilitäten], bei denen zwischen Gesagtem und Gehörtem weder eine Leitung, eine Cloud oder ein Programm etwas zu suchen hat. Dieses Vertrauen zu erwidern, beweist sich in der konkreten Arbeit. Bevor sie beginnt, kann an dieser Stelle nicht mehr, aber auch nicht weniger angeboten werden als die transparente Vermittlung meines Menschenbildes und im Lichte der technologischen Möglichkeiten auch die Vermittlung meiner Coachingethik.


Was ist für uns der Mensch und wie arbeiten wir mit Menschen im Coaching: Wer weiß, wie ich dazu stehe, der hat eine Entscheidungsgrundlage für oder gegen eine Zusammenarbeit.


Unsere Werte.
Unsere eigenen wertebasierten Verhaltensweisen "persönlich", "vertrauensvoll" und "substanziell" sind für uns Maßstab unserer Identität und unserer Arbeitsweise. Wir zeigen sie, indem wir uns voll und ganz auf Sie während der Arbeit konzentrieren, uns mit unseren Stärken und unseren Grenzen zeigen und mit Respekt und Deutlichkeit den Coachingprozess mit und für Sie gestalten. Wir sehen in Ihnen einen Klienten mit einem persönlichen Anliegen, der mit uns auf Augenhöhe arbeitet. Vertrauen reduziert Komplexität schlagartig - eine Qualität, die wir gerne im Coaching von Anbeginn aufbauen und nutzen wollen. Diskretion und das offene Wort bringen wir garantiert ein - eine Abwertung Ihrer Persönlichkeit, Ihres Anliegens oder Ihrer Lebensumstände hat darin keinen Platz. Unsere eigene Lebensfreude wird durch ein tiefgründiges Gespräch mit Ihnen bereichert - wenn auch wir Ihnen hier etwas für Ihre Zukunftsgestaltung zurückgeben können, dann ist dies die beste Bestätigung für unseren eigenen Anspruch.


Unsere Klienten und ihre Anliegen.
Unsere Klientel sind zumeist Fach- und Führungskräfte zwischen Ende 30 und Ende 50 Jahre. In dieser Lebensphase stellen sich neue Fragen über Werte und Sinn, über Bindungen und Lösungen, über Visionen und Ziele, über Chancen und Konflikte. Oder es steht an, Aufgaben, die man noch nicht kennt, mit Instrumenten, die man noch nicht hat, zu meistern - ein Zustand, der vielfach mit dem Begriff Krise beschrieben wird und sich sowohl im beruflichen wie im privaten System zeigen kann. Coaching verschafft hier eine sinnvolle Neuausrichtung.


Wir haben selbst viele Jahre im leitenden Management gearbeitet. Die Situationen des Business sind uns vertraut. Beides, Managementkompetenz und Berufung zur professionellen Begleitung sind die Säulen unserer Arbeit und die Basis des Vertrauens unserer Kunden und Klienten.